Schnellkupplungssysteme für
spezielle Anwendungen

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  Einige Beispiele aus mehr als 21.000 Varianten

 

Koaxialkupplungen

Koaxialkupplungen verbinden mit einem Steckvorgang 2 Leitungen.
Die Abbildung zeigt eine Armatur für eine Mediumleitung DN 9 (z. B. Atemluft) und eine Elektroleitung (z. B. Telefon).
Es sind Varianten unterschiedlicher Nennweite für 2 Medienleitungen als Vor- und Rücklauf oder zur Temperierung der inneren Leitung lieferbar.

Der Vorteil der koaxialen Anordnung liegt in der

  • kompakten Bauweise
  • Unverwechselbarkeit der Leitungen
  • geschützten Anordnung der innenliegenden Leitung
  • Einfachheit des Steckvorganges bei mehreren Leitungen
  • Verdrehbarkeit

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Unverwechselbare Kupplungen mit Rundschließungen

Dort, wo es kritisch wird, wenn Leitungen beim Kuppeln vertauscht werden können, sorgen Kupplungen mit Rundschließungen dafür, dass die Sicherheit gewahrt bleibt. Durch optische und mechanische Kodierung wird ein Vertauschen von Leitungen sicher ausgeschlossen.

Nur Armaturen mit gleicher Schließung können miteinander verbunden werden.

Rundschließungen sind für Nieder-, Mittel- und Hochdruckkupplungen lieferbar.

Zum Teil erlaubt die Konstruktionsart auch eine Bedienung durch Manipulatoren.

Kurzbauende Kupplungen mit Schottverschraubung für Schalttafeleinbau sind lieferbar.

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Einhängekupplungen

Der Stecknippel mit stirnseitiger Dichtung wird in den seitlich offenen Schlitz der Kupplungsmutter eingehängt. Durch Anziehen der Mutter presst sich die Dichtung gegen die Stirnseite des Kupplungsgehäuses.

Die Ausführung erlaubt einen freien Medienstrom, der nicht von Ventilen umgelenkt wird.

Die Vorteile einer Einhängekupplung liegen insbesondere in der

  • Eignung auch für pastöse und staubförmige Medien
  • Molchbarkeit der Armatur
  • extrem kurzen Bauform
  • Einsetzbarkeit auch für Rohre mit begrenzter Beweglichkeit aufgrund des geringen axialen Kuppelhubs durch seitliches Einführen
  • sehr leichten Wartung und Reinigung
  • fast ansatzlosen glatten Innenbohrung, dadurch Eignung auch für Lebensmittel, da alle mediumberührten Flächen leicht und problemlos gereinigt werden können.

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Kupplungen mit Näherungsinitiatoren

Eine Überwachung des Kuppelzustandes ist durch die Integration von Näherungsinitiatoren in die Kupplung möglich. Je nach Erfordernis können damit folgende Funktionen abgefragt und überwacht werden:

  • ja/nein-Kennung des gekuppelten und verriegelten Zustandes
  • ja/nein-Kennung des geöffneten Zustandes der Ventile
  • Erkennung, welche von mehreren Loshälften mit welchem Gegenstück verbunden ist, durch Kodierung mit mehreren Initiatoren und Kontaktgebern.

Durch BCD-Kodierung der Initiatoren können Produktionsprozesse z. B. von Rechnern überwacht werden.

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Abreißkupplungen

Abreißkupplungen bewahren die Umwelt und teure Verladeeinrichtungen vor Schäden, die durch die Zerstörung von Medien-Leitungen bei hoher Zugbeanspruchung entstehen. Zu befüllende mobile Einrichtungen z. B. Tanklastwagen, Waggons oder Schiffe, können bei ungenügender Sicherung oder Auftreten von Notsituationen in Bewegung gesetzt werden, bevor die Leitungen ordnungsgemäß getrennt wurden.

Abreißkupplungen vermeiden Schäden, indem sie

  • bei Zugbelastung automatisch trennen und die Fülleinrichtungen vor Beschädigung bewahren.
  • beim Trennen beide Leitungsseiten selbsttätig absperren und so Mediumverluste verhindern.
  • durch integrierte Näherungsinitiatoren Alarmmeldungen auslösen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Arten der Bruchsicherung sind Schnellkupplungen als Abreißkupplungen wiederverwendbar und jederzeit auf alle Funktionen prüfbar.

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Kupplungen mit PTFE-Dichtungen

Kupplungen mit PTFE-Dichtungen müssen andere konstruktive Merkmale aufweisen als solche, die für Elastomere konzipiert wurden, um die mangelhafte Rückstellfähigkeit des Dichtungsmaterials Teflon® auszugleichen.

Die Kupplungen der TE-Serie bieten diese Eigenschaft und können daher eingesetzt werden für

  • besonders aggressive Medien.
  • Medienkombinationen, die keine gemeinsam beständige Elastomerdichtung haben.
  • Temperaturen bis +250° C.
  • Temperaturen bis –50° C.

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Weitere Informationen zu den Themengebieten Bauarten, Dichtungsmaterialien, Werkstoffe, Betriebstemperaturbereiche, Ventilbauformen, vorhandene Standardanschlüsse, sowie ergänzende Zusatzaustattungen, finden sie bei den technischen Hinweisen in der Rubrik 'Allgemeine Hinweise'.